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Energiewende in Stadt und Land

Immer mehr Dörfer, Landkreise und Kleinstädte entscheiden sich dafür, die Energiewende selber in die Hand zu nehmen. Als Energieautarke Kommune oder 100-Prozent-Region wollen sie sich vollständig mit Wärme und Elektrizität aus lokaler, erneuerbarer Energie versorgen. Das ist nicht nur umweltfreundlich, weil es den CO2 Ausstoß vermindert, es schafft auch neue Einkommen.

 

Erneuerbare Energie-Infrastruktur als Wirtschaftsfaktor

Von Wind- und Solarparks, Blockheizkraftwerken, Wärme und Stromnetzen, Wasserrädern und Energiespeichern kann der Kommunalhaushalt durch Gewerbesteuern profitieren. Auch Familieneinkommen können durch günstige Pachtverträge für Windräder aufgebessert werden. Aufträge für Bau- und Wartungsarbeiten können den lokalen Mittelstand stärken.  

 

Investitionen durch lokale Wertschöpfung

So kann auf der einen Seite Kapital in die Region fließen und auf der anderen Seite der Kapitalabfluss vermindert werden. Je weniger Mittelstand, öffentliche Hand und Privathaushalte ausgeben müssen, um Strom, Wärme und Treibstoff einzukaufen, umso mehr Kapital bleibt in der Region. Wo Erneuerbare Energien die Energiekosten senken, bleibt mehr Geld übrig für Investitionen.

 

Teilhabe durch Miteigentum

Damit der Gewinn aus erneuerbaren Energien der Region zu Gute kommt, gilt es möglichst viele Mittelständler und Anwohner als Miteigentümer und Mitinvestoren zu gewinnen. Nur so wird sichergestellt, dass die Gewinne auch in der Region bleiben und Entscheidungen einvernehmlich getroffen werden.

 

Akzeptanz durch Eigentum

Wenn Haushalte einen Teil ihrer Ersparnisse in eine Energie-Infrastruktur investieren, seien es Windräder oder Solarzellen oder ein komplexes System mit Speicher und Netz, so befördert dies eine zukunftsfähige Entwicklung, mit allgemeiner Teilhabe. Dies befördert die Akzeptanz der angewandten Technologie (zum Beispiel Windräder).

 

Das TRIPLEX Konzept erleichtert energetisch fortschrittliche Planungen und Entscheidungen für die lokale Energiewende.

 

TRIPLEX hilft dabei typische Fehler zu vermeiden

Oft geraten lokale Energieprojekte in gefährliches Fahrwasser weil Bürger zu spät einbezogen werden oder zu wenig Mitspracherechte haben. Leicht entstehen rechtliche Auseinandersetzungen, Gemeindeparlamente bremsen oder verhindern Projekte. Umgekehrt führen überstürzte und wenig transparente Vorhaben oft zu Abwehrreaktionen der Bürger mit der Folge geringer Kooperation und ausbleibender finanzieller Beteiligungen.

 

Bürgerbeteiligung braucht Erfahrung

Das Triplex-Konzept der Bürgerbeteiligung wurde in mittlerweile 20 Jahren in verschiedenen Fällen angewandt, vor allem im Stadtumbau und der Umweltplanung. Die Verläufe waren immer positiv, auch wenn manchmal nicht alle angestrebten Ziele erreicht werden konnten.

 

Solide Planung spart Geld

Entscheider und Bürger benötigen Informationen für ihre Energieprojekte. Diese bekommen sie oft von Ingenieurbüros, die technische Gutachten oder Machbarkeitsstudien vorlegen. So notwendig diese sind, haben sie doch den Mangel, dass sich einzelne Entscheider oder Bürger damit wenig identifizieren können und in der Folge oft ihre Unterstützung entziehen. Breite Unterstützung der Anwohner hingegen ermöglicht die Durchführung auch von größeren Projekten zu geringeren Kosten.

 

Triplex ermöglicht eine Prognose des sozial, politisch und finanziell Machbaren und legt konkrete Szenarien vor. Diese können von Bürgern diskutiert, bewertet und angepasst werden. Erst wenn ein sicherer Konsens entstanden ist, erfolgt die Ausschreibung an Ingenieurbüros. Das spart Zeit, Ärger und Geld.

 

Im Mittelpunkt steht das Einvernehmen der Bürger und Entscheider

Das Triplex-Konzept ist nicht an einer bestimmten, sei es teuren oder billigen, technischen Lösung orientiert. So bleibt das Verfahren von Anfang bis Ende ergebnisoffen, denn es steht nicht die zu verkaufende Technologie sondern das Erlangen eines sozial und finanziell umsetzbaren Szenarios im Vordergrund. Die Erfahrung in erfolgreichen „Energieorten“ zeigt, dass viele kleine Schritte in ausreichendem zeitlichen Abstand eher zum Erfolg führen, als große und schnelle. In diesem Sinne werden zusammen mit den Entscheidern und Anwohnern praktikable erste Teilziele eines langfristigen Plans entwickelt, an dessen Ende die vollständige Selbstversorgung und der Verkauf überschüssiger Energie stehen kann.

 

 

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